Über mich

Über mich als Mensch und Autor

In der Regel arbeite ich ununterbrochen. Oft die ganze Nacht hindurch. Nicht selten wache ich morgens schweißgebadet auf. Ja, Traumarbeit ist manchmal ganz schön anstrengend. Dann stehe ich auf, dusche und trinke ein bis sieben Liter Grüntee. Dabei notiere ich mir die Ideen, die mir morgens im Halbschlaf oder beim Duschen gekommen sind. Und die Ideen, die mir beim Notieren der Ideen gekommen sind. Dann ist meistens schon Nachmittag. Zeit, mich zu deentspannen.

Ich fahre ziellos durch die Gegend; meistens ist mein Ziel Stralau. Dort kann man seinen Schweif schön über das Wasser blicken lassen.

Dann ist meistens Zeit für die blaue Periode. Blaue Periode? War da nicht was mit Picasso? Genau. Wobei: Picasso hat in seinem Leben gerade ein Mal von rosa nach blau gewechselt. Ich vollführe diesen Wandel TÄGLICH!

Eine meiner größten Gaben: Ich glaube, ich kann aus (fast) allem irgendetwas Kreativ-Witziges machen. Jemand hat das mal so beschrieben: »Du nimmst Dinge und Augenblicke wahr, die einem normalen Menschen kaum auffallen.« Daraus entstehen dann Wortspielereien oder auch kleine Geschichten. Längere Erzählungen liegen mir weniger, meine Aufmerksamkeit richtet sich eher auf Details; daher ist bei mir auch die Wortebene dominant bzw. die Kurzgeschichten gehen oft von einem Worteinfall aus. Oder ich deute Phänomene gern um. Einfach mal unseren Wahrnehmungsrahmen ändern. Bisweilen auch, um zu erkennen, dass wir manchmal in ziemlich wahnsinnigen Zuständen leben.