Ortsschild Naamijoki

Es gibt sooo viel Herrliches, Skurriles, Verrücktes in unserem Leben …

Für vieles fehlen uns die Worte.

Doch Rettung naht!

Dieses zweinzigartige* Wörterbuch schärft Deinen Blick für die Skurrilitäten und Absurditäten des täglichen Lebens – und gibt Dir Begriffe an die Hand, um endlich darüber sprechen zu können.

Es erweckt Verben, Adjek- und Substantive zum Leben, die bisher im Schneewittröschenschlaf auf Ortsschildern schlummerten.

Du wirst unsere Welt mit neuen Augen sehen – ganz ohne OP! Ischwör!

* zweinzigartig: etwas, was es nur zwei Mal auf der Welt gibt

(mehr dazu unten auf der Seite »Entstehung«)

Das Buch erscheint – nach einem Crowdfunding – im Mai oder im September 2022.

Willkommen beim Wörterbuch der kuriosen Ortsnamen

– dem erfundensten Wörterbuch des Planeten.

Die Grundidee

In unserem Leben gibt es unzählige Phänomene, Situationen, Gefühle, Stimmungen, Verschrobenheiten etc., für die wir keine Begriffe haben – und die wir daher umständlich beschreiben müssen.

Naamijoki ist: mit Orts- und Städtenamen ( = Naami) spielen … und sich dazu Bedeutungen ausdenken.

Und zwar auf witzige (lat. jokus / engl. joke = Witz) Art und Weise.

Es ist also ein bisschen wie »Genial daneben«® von RTL – nur mit Ortsnamen. Und ohne »daneben«. 😊

Ein Beispiel: Obwohl wir es alle aus unserem Alltag kennen, haben wir keine Adjektive, um zu beschreiben, dass etwas in Wirklichkeit heißer bzw. kälter ist, als es den Anschein hat. Warum nennen wir das eine nicht einfach birr und das andere brühl? Schon intuitiv erahnt man, was wohl das eine und was das andere bedeutet:

Birr (Adj.):
sich wesentlich kälter anfühlen, als es laut Thermometer sein müsste.

Brühl (Adj.):
tückischerweise nicht mehr dampfend, aber immer noch so heiß, dass man sich die Zunge daran verbrennt.

Und es gibt weltweit Tausende wunderbare Orts- und Städtenamen, die so sprechend sind, dass sich mit ihnen all diese noch nicht benannten Phänomene begrifflich fassen lassen. 

 

Die »Spielregeln«

1a. Jeder echte Orts- oder Städtename darf verwendet werden – aus der ganzen Welt. (Orte in Zamonien oder Hogwarts gehen also nicht.)

1b. Ich darf an den Namen nichts verändern.

1c. Es müssen eigenständige Gemeinden sein (also keine Orts- oder Stadtteile).

2a. Ich muss mit einem Ortsnamen ein Phänomen unserer Lebenswirklichkeit bezeichnen, das es – tatsächlich oder in unserer Vorstellung – gibt, für das wir aber noch kein Wort haben. Zumindest kein hübsches.

2b. Die Definition muss überzeugend wirken oder irgendwie schlüssig sein:

– der Ortsname sollte zum Beispiel bedeutungstragende Namensbestandteile (»Lexeme«) enthalten, die es möglich erscheinen lassen, dass er wirklich das bedeutet, was ich ihm andichte; oder:

– der Ort sollte wenigstens so klingen (Onomatopoesie bzw. Lautmalerei); oder:

– der Ort sollte für irgendetwas bekannt sein (egal ob zu recht oder als Vorurteil), was ich in meiner »Definition« aufgreife;

– und selbst wenn nicht: Wenn es witzig ist, ist alles erlaubt.

2c. Ich darf dabei maßlos übertreiben.

2d. Ich muss weder gendern noch politically correct sein.

2e. Es sollte wirklich witzig sein. Nicht bloß ein billiger Kalauer.

3. Ortsnamen wie »Lederhose« oder »Hodenhagen« haben nicht nur ein äußerst bescheidenes Witzniveau (zumindest nach erfolgreich bestandener Pubertät), aus ihnen lässt sich auch – im Rahmen dieses Buches – nichts machen. Denn Namen wie »Pforzheim«, »Schweinfurt« oder »Darmstadt« lassen gar keine Assoziationen mehr zu. Hier aber geht es um Erfindungsreichtum, Kreativität, Sprachwitz, Grips, Um-die-Ecke-Denken, der Phantasie freien Lauf lassen … und auch ein bisschen um Allgemeinwissen, inklusive Geographie.

4. Etymologie (die Wissenschaft von der Herkunft von Namen, deren Bedeutung und Wandel) ist hochinteressant, uns hier aber schnurzpiepegal. Es geht einzig und allein darum, auf halbwegs intelligente Weise ziemlich viel Spaß zu haben.

5. Allgemeinbildung lohnt sich: Je breiter Dein Allgemeinwissen, desto mehr Spaß wirst Du haben. Wie immer im Leben.

6. Jeder darf mitmachen. 

Kurzer Überblick über diese Website

Einen Eindruck davon, was Dich in diesem Wörterbuch erwartet, bekommst Du auf der Seite ⇒Beispiele.

Wenn Du etwas über mich wissen willst, schau Dir die ⇒Über mich-Seite an.

Wenn Du etwas über Dich wissen willst, geh auf die ⇒Über Dich-Seite.

Die Geschichte, wie ich auf diese Idee gekommen bin, wie das alles allmählich gewachsen ist und langsam Form angenommen hat, erzähle ich ausführlich unter ⇒Entstehung.

Was ein Naamijoki überhaupt ist, warum ich das alles mache – samt sprachphilosophischem Exkurs – und was es außer dem Buch noch alles geben soll, erfährst Du auf ⇒Projekt.

Der Stand der Dinge

Momentan (Stand 25.09.2021) habe ich 1.361 druckreife Ortsnamendefinitionen. Dazu kommen ca. 2.000 halbfertige Ideen. Insgesamt habe ich im Laufe der letzten Jahrzehnte an die 10.000 Orts- und Städtenamen gesammelt (die »Komplett«-Datei hat derzeit 523 Seiten; gedruckt wären das 1.250 DIN-A4-Seiten).

Und umgekehrt habe ich mir schon mehr als 500 Phänomene notiert, für die ich noch keinen passenden Ortsnamen gefunden habe, der die Sache treffend und sprachlich einleuchtend benennt.

YouTube & Instagram

Wie geht es weiter, was kommt als Nächstes?

Im Spätherbst starte ich einen YouTube- und einen Instagram-Kanal. Dort werde ich zwei- oder dreimal die Woche Content aus dem Wörterbuch posten. In den YouTube-Clips erzähle ich auch hin und wieder, wie ich zu meinen Einfällen gekommen bin, plaudere also, wie es so schön heißt, aus dem Nähkästchen. (Ist es nicht lustig, dass »Nähkästchen« und »Web-Design« – deutsch ausgesprochen – semantisch so nah beieinanderliegen?)

Im ersten Clip, mit dem der Kanal startet, erzähle ich die ganze Story etwas ausführlicher. Wenn Du magst, schreib mir per Mail oder Kontaktformular, was Dich interessiert, was Du gern wissen möchtest; dann gehe ich darauf ein. Ich möchte dieses ganze Projekt sowieso ein bisschen interaktiv gestalten.

Denn es geht hier um Sprache, also um unser Kommunikationsmedium Nummer 1. Das Ding, das wir tagtäglich benutzen. Und wofür Du keine Wörter hast, darüber kannst Du auch nur schwer reden oder schreiben. Stell Dir nur mal vor, es gäbe das Wort »Vorstellungsvermögen« nicht – oder »Lebensfreude« oder gar »Freiheit«!

Mehr als ein bloßer Spaß – sprachphilosophische Aspekte

Das Ganze ist einerseits etwas ziemlich Spaßiges, es reicht aber auch tief hinein in das, was Sprachwissenschaftler »Narrative« und »Diskurse« nennen. Ich plane ja sowieso noch eine ziemlich umfangreiche Website zum Thema Sprache und Sprachverwendung. Inklusive Kommentaren zu Gendern, Anglizismen, zu den merkwürdigen Motiven von »Sprachschützern« oder »Sprachhütern«, zum dubiosen »Rat für deutsche Rechtschreibung« – der nämlich legt in Deutschland die Sprachregeln fest, die allerdings nur für Behörden und Schulen verbindlich sind –, zu political correctness in der Sprache, zu KI (Künstlicher Intelligenz) und Sprache (schon mal was von »Talk to Transformer« gehört?), und zur Schlampigkeit, mit der bei SPIEGEL online, FAZ.net, SZ online, ZEIT online und anderen mit Sprache umgegangen wird …

Was wird es sonst noch in diesem Buch geben?

Illustrationen: »Naamijoki« lebt von der Phantasie. Bei vielen Definitionen spüre ich: »Wäre schön, wenn es DAZU eine Zeichnung gäbe« – oder mir schwebt sogar schon ein Motiv vor. Und es soll ganz einfach ein WUNDERSCHÖNES BUCH werden. Und eine Illustration fügt einem Text immer eine Bedeutungsebene hinzu, die Sprache allein nicht erreichen kann.

Landkarten: Zumindest im gedruckten Buch wirst Du jeden genannten Ort auch auf einer Karte verzeichnet finden. Damit Du nachschauen kannst, wo Abborsjöknoppen, Ballyhaunis oder Fiumefreddo Bruzio liegen.

Register: Wie in jedem veritablen Wörterbuch wird es ein Register geben. So kannst Du thematisch oder anhand von Stichworten nachschauen, welche Einträge es zum Beispiel zu den Bereichen Missgeschicke, Kurioses aus dem Fußballsport oder zu Ängsten und Müten (der Plural von Mut) gibt.

Querverweise: Sehr praktisch auch die vielen Querverweise, mit denen sich sachverwandte Einträge finden lassen.

Hier auf der Website wird es eine Liste aller Orte, die im Buch vorkommen und vielleicht auch eine Liste aller Orte, zu denen ich mir noch etwas einfallen lassen will (bzw. die noch in Bearbeitung sind) geben. So kannst Du nachschauen, ob Dein Ort / Deine Stadt im Buch auftauchen wird – oder jeder beliebige Ort, der Dich warum auch immer interessiert.

… und ein bisschen von der Welt retten – solange es noch geht

Eines liegt mir sehr am Herzen: Ich bin der Überzeugung, dass es einem selbst nicht gut geht, wenn es anderen Menschen und insbesondere wenn es unserem Heimatplaneten Mutter Erde nicht gut geht. Ist Dir eigentlich schon mal aufgefallen, dass Anziehungskraft ein anderes Wort für Liebe ist? Und dass, so verstanden, die Erdanziehungskraft nichts anderes als der Ausdruck der Liebe ist, die Gaia bzw. Mutter Erde für uns empfindet? Eine Kraft, die wir nur deshalb kaum mehr bewusst wahrnehmen, weil sie allgegenwärtig und immer da ist?

Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an ein Regenwald-Projekt gespendet. Ich sage bewusst nicht »ich spende«, sondern Du spendest bzw. wir alle spenden dieses Geld. Wenn es soweit ist, werde ich hierfür eine eigene Unterseite einrichten.

Stimmen zu Naamijoki (Testimonials)

Hier noch ein paar Reaktionen von Menschen, denen ich mal ein paar Auszüge geschickt habe:

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Michaela G.

Ich finde die Idee genial. Darauf muss man erstmal kommen. Genau mein Humor. Hast mir jetzt schon ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ich würde dein Buch kaufen. Und Glückwunsch zu solch einer Phantasieexplosion.

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Michael H.

Deine Erklärungen sind kreativ-lustig, insbesondere finde ich Dellweg und Gymnich super.

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Birgit L.

Ich finde die Idee sehr spannend und lustig und die Assoziationen sehr beeindruckend; bei den Beispielen fühlt man gleich, dass das so passt!
Ich würde bestimmt so ein Buch kaufen, wüsste auch mindestens zwei sprachinteressierte Freundinnen, denen ich es schenken könnte.

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Heidrun B.

Ihre Ortsnamengedanken finde ich äußerst lustig und knobelig um die Ecke gedacht..