Ortsschild Naamijoki

Voraussichtliches Erscheinungsdatum: August/September 2021

Klixbüll, Deezbüll, Poppenbüll. Ballrechten-Dottingen. Grenzach-Wyhlen. Castrop‑Rauxel. Radevormwald. Hochfinstermünz. Upflamör. Waldbröl. Antananarivo. Malmö. Myrkky. Nishnij‑Novgorod. Ouagadougou. Wladiwostok. Zzyzx … Unsere Welt ist voller kurioser bzw. irgendwie komisch klingender Ortsnamen.

Und über genau solche Ortsnamen schreibe ich ein Buch. Eine Art Wörterbuch: Ich mache mir den kreativen Spaß, mir auszudenken, was Helsinki oder Au in der Hallertau oder Golzwarderwurp bedeuten könnten. Also keine bierernste Etymologie, sondern ein weinseliges, lustvolles Spielen mit Sprache, Wörtern und Bedeutungen.

Denn in unserem Leben gibt es unzählige Situationen, Gefühle, Stimmungen, Verhaltensweisen, Sachverhalte, Phänomene, Verschrobenheiten etc., für die wir keine Begriffe haben – und die wir daher oft recht umständlich umschreiben müssen.

Ein Beispiel: Obwohl wir alle es aus unserem Alltag kennen, haben wir keine Adjektive, um zu beschreiben, dass etwas in Wirklichkeit heißer oder kälter ist, als es den Anschein hat. Warum nennen wir das eine nicht einfach birr und das andere brühl? Lass beide Wörter kurz auf Dich wirken: Schon ohne dass man eine Erklärung bräuchte, kann man intuitiv erahnen, was wohl das eine und was das andere bedeutet:

Birr (Adj.):
sich wesentlich kälter anfühlen, als es laut Thermometer sein müsste.

Brühl (Adj.):
tückischerweise nicht mehr dampfend, aber immer noch so heiß, dass man sich die Zunge daran verbrennt; heißer, als man es eingeschätzt hatte.

Und es gibt weltweit Hunderte, nein, Tausende der wunderbarsten Orts- und Städtenamen, die so sprechend sind, dass sich mit ihnen all diese noch nicht benannten Phänomene begrifflich fassen lassen – Bleialf oder Crimmitschau oder Würgassen zum Beispiel.

Einen Eindruck davon, was Dich in diesem Buch erwartet, bekommst Du auf der Seite ⇒Beispiele.

Wie ich auf diese Idee gekommen bin, wie das alles allmählich gewachsen ist und langsam Form angenommen hat, erzähle ich unter ⇒Entstehung.

Wenn Du ein bisschen was über mich wissen willst, schau Dir die ⇒Über mich-Seite an.

Wenn Du ein bisschen was über Dich wissen willst, gehe auf die ⇒Über Dich-Seite.

Was ein Naamijoki überhaupt ist, warum ich das alles mache und was es außer dem Buch noch alles geben soll, erfährst Du auf ⇒Projekt.

Der Stand der Dinge

Momentan (Stand 05.02.2021) habe ich 1.322 druckreife Ortsnamendefinitionen. Dazu kommen geschätzte 2.500 angefangene oder halbfertige Definitionen. Insgesamt habe ich mir im Laufe der letzten 25 Jahre (jaja) wohl so an die 10.000 Orts- und Städtenamen notiert.

Und umgekehrt habe ich mir mittlerweile knapp 1.000 Phänomene notiert, für die wir keine Wörter haben und für die ich auch noch keinen passenden Ortsnamen gefunden habe, der die Sache treffend und sprachlich einleuchtend benennt.

Was wird es sonst noch in diesem Buch geben?

Landkarten: Zumindest im gedruckten Buch wirst Du jeden genannten Ort auch auf einer Karte verzeichnet finden. Damit Du nachschauen kannst, wo Abborsjöknoppen, Ballyhaunis oder Fiumefreddo Bruzio liegen.

Wie in jedem veritablen Wörterbuch wird es ein Register geben. So kannst Du thematisch oder anhand von Stichworten nachschauen, welche Einträge es zum Beispiel zu den Bereichen Missgeschicke, Kurioses aus dem Fußballsport oder zu Ängsten und Müten (der Plural von Mut) gibt.

Sehr lesenswert wird das Werk durch die vielen Querverweise, mit denen sich sachverwandte Einträge finden lassen.

Hier auf der Website wird es anstelle des Registers eine Liste aller Orte, die im Buch vorkommen und vielleicht auch eine Liste aller Orte, zu denen ich mir noch etwas einfallen lassen will (bzw. die noch in Bearbeitung sind) geben. So kannst Du nachschauen, ob Dein Ort / Deine Stadt oder auch ein Ort, der Dich warum auch immer interessiert, im Buch auftauchen wird.

Leseprobe gefällig?

Wenn Du an einer Leseprobe interessiert bist (und mir vielleicht sogar Feedback geben willst): Ende Januar erstelle ich ein 16-seitiges PDF, das Du Dir per Link auf der entsprechenden Unterseite herunterladen kannst. (Bis es soweit ist: Schreib mir einfach eine Mail an mika@naamijoki.de, dann merke ich mir Deinen Wunsch vor.)

Außerdem liegt mir eines noch sehr am Herzen: Ich bin der Überzeugung, dass es einem selbst nicht gut geht, wenn es anderen Menschen und insbesondere wenn es unserem Heimatplaneten Mutter Erde nicht gut geht.

Daher wird von jedem verkauften Buch ein Euro an ein Regenwald-Projekt gespendet. Ich sage bewusst nicht „ich spende“, sondern Du spendest bzw. wir alle spenden dieses Geld. Wenn es soweit ist, werde ich hierfür eine eigene Unterseite einrichten.

Stimmen zu Naamijoki (Testimonials)

Hier noch ein paar Reaktionen von Menschen, denen ich mal ein paar Auszüge geschickt habe:

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Michaela G.

Ich finde die Idee genial. Darauf muss man erstmal kommen. Genau mein Humor. Hast mir jetzt schon ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ich würde dein Buch kaufen. Und Glückwunsch zu solch einer Phantasieexplosion.

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Michael H.

Deine Erklärungen sind kreativ-lustig, insbesondere finde ich Dellweg und Gymnich super.

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Birgit L.

Ich finde die Idee sehr spannend und lustig und die Assoziationen sehr beeindruckend; bei den Beispielen fühlt man gleich, dass das so passt!
Ich würde bestimmt so ein Buch kaufen, wüsste auch mindestens zwei sprachinteressierte Freundinnen, denen ich es schenken könnte.

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Heidrun B.

Ihre Ortsnamengedanken finde ich äußerst lustig und knobelig um die Ecke gedacht..