Ortsschild Naamijoki klein

Örterwörter – eine irrwitzige Sprach-Welt-Reise

Im Buch: über 1.000 Wörter, von denen wir gar nicht ahnten, dass es sie gibt

– weil wir sie bisher nur als Orts- und Städtenamen verwendet haben.

Dabei lassen sich viele Phänomene unseres Alltags, die wir bisher umständlich beschreiben mussten, ganz wunderbar mit poetischen, kuriosen, skurrilen oder wunderlichen Ortsnamen bezeichnen.

 Man braucht nur etwas Phantasie, Ausdauer und Leidenschaft.

Das Ergebnis: ein unendlicher kreativer Wortspiel-Spaß!

 

Kurz: Du bist hier goldrichtig, wenn Du

  • Wort- und Sprachspiele magst,
  • gern mal um eine oder zwei Ecken denkst,
  • das Jonglieren mit Assoziationen, Bildern, Redewendungen und Metaphern goutierst
  • und überhaupt Humor mit Tiefgang magst.

 

Diese Art, mit unserer Sprache zu tanzen, wird Deinen Alltag verzaubern.

Denn sie hebt so manch unscheinbares Ding ins Licht einer heiteren Weltbeschreibung.

 

Die nächsten Termine, die Du Dir vormerken solltest:

>>> im November starten mein YouTube- und mein Instagram-Kanal <<<

>>> im Frühjahr 2023 gibt es ein Kraut-Fun-Ding <<<

>>> Erscheinungsdatum: September 2023 <<<

Du willst von Anfang an dabei sein?

Wunderbar! Dann trag hier rechts Deine Mail-Adresse ein, und Du erhältst im Herbst die Ankündigung mit Infos, wo Du mich auf YouTube und Instagram findest.

Du hast sogar eine Idee für etwas, was unbedingt einen Namen in meinem Wörterbuch bekommen sollte? Wow! Schreib es mir! Wenn ich es im Buch verwenden kann, tauchst Du im Buch in der Danksagung  auf. (Natürlich nur, wenn Du willst.)

Die Idee

In unserem Leben gibt es unzählige Phänomene, Situationen, Gefühle, Stimmungen etc., für die wir keine Begriffe haben und die wir umständlich beschreiben müssen. Das ist nicht nur in der alltäglichen Kommunikation eine Bürde, es wirft auch sprachphilosophische und existenzdingsialistische Fragen auf. (Dazu lasse ich mich im ⇒Hintergrund ausführlicher aus.)

Ein Beispiel: Obwohl wir es alle aus unserem Alltag kennen, haben wir keine Adjektive, um zu beschreiben, dass etwas in Wirklichkeit heißer bzw. kälter ist, als es den Anschein hat. Warum nennen wir das eine nicht einfach birr und das andere brühl? Schon intuitiv erahnt man, was wohl das eine und was das andere bedeutet:

Birr (Adj.):
sich wesentlich kälter anfühlen, als es laut Thermometer sein müsste.

Brühl (Adj.):
tückischerweise nicht mehr dampfend, aber immer noch so heiß, dass man sich die Zunge daran verbrennt.

Und es gibt weltweit Tausende wunderbare Orts- und Städtenamen, die so sprechend sind, dass sich mit ihnen all diese noch nicht benannten Phänomene begrifflich fassen lassen.

 

Kurzer Überblick über diese Website

Einen Eindruck davon, was Dich in diesem Wörterbuch erwartet, bekommst Du auf der Seite ⇒Beispiele.

Wenn Du etwas über mich wissen willst, schau Dir die ⇒Über mich-Seite an.

Wenn Du etwas über Dich wissen willst, geh auf die ⇒Über Dich-Seite.

Die Geschichte, wie ich auf diese Idee gekommen bin, wie das alles allmählich gewachsen ist und langsam Form angenommen hat, erzähle ich ausführlich unter ⇒Entstehung.

Was ein Naamijoki überhaupt ist und warum ich das alles mache – samt sprachphilosophischem Exkurs –, erfährst Du auf ⇒Hintergrund.

Und an welchen sprachspielerischen Sachen ich sonst noch arbeite, beschreibe ich unter ⇒Und sonst so?

Ortsname Ortsschild Beilngries (Iris Nutz)

Beilngries … hier fing im Juli 1995 alles an

Ortsnamen – der Stand der Dinge

Momentan (Stand 25.06.2022) habe ich 1.413 druckreife Ortsnamendefinitionen (die neuesten Einträge findest Du immer oben auf der Seite ⇒Beispiele).

Dazu kommen 2.532 halbfertige Ideen. Insgesamt habe ich im Laufe der letzten Jahrzehnte an die 10.000 Orts- und Städtenamen gesammelt (die »Komplett«-Datei hat derzeit 531 Seiten; gedruckt wären das 1.263 DIN-A4-Seiten).

Und umgekehrt habe ich mir schon 597 Phänomene notiert, für die ich noch keinen passenden Ortsnamen gefunden habe, der die Sache treffend und sprachlich einleuchtend benennt. Und jeden Tag kommen ein paar hinzu.

YouTube & Instagram

Im November 2022 starte ich einen YouTube– und einen Instagram-Kanal. Dort werde ich zweimal die Woche Content aus dem Wörterbuch posten. In den YouTube-Clips erzähle ich auch hin und wieder, wie ich zu meinen Einfällen gekommen bin, plaudere also, wie es so schön heißt, aus dem Nähkästchen. (Ist es nicht lustig, dass »Nähkästchen« und »Web-Design« – deutsch ausgesprochen – semantisch so nah beieinanderliegen?)

Im ersten Clip, mit dem der Kanal startet, erzähle ich die ganze Story etwas ausführlicher. Wenn Du magst, schreib mir per Mail oder Kontaktformular, was Dich interessiert, was Du gern wissen möchtest; dann gehe ich darauf ein. Ich möchte dieses ganze Projekt ein bisschen interaktiv gestalten.

Denn es geht hier um Sprache, also um unser Kommunikationsmedium Nummer 1. Das Ding, das wir tagtäglich benutzen. Und wofür Du keine Wörter hast, darüber kannst Du auch nur schwer reden oder schreiben. Stell Dir nur mal vor, es gäbe das Wort »Vorstellungsvermögen« nicht – oder »Lebensfreude« oder gar »Freiheit«!

 

Mehr als nur ein Spaß – sprachphilosophische Aspekte

Das Ganze ist einerseits etwas ziemlich Spaßiges, es reicht aber auch tief hinein in das, was Sprachwischensaftler (ein Wort aus meinem Projekt zur Komplettierung der deutschen Sprache 😊) »Narrative« und »Diskurse« nennen. Ich plane ja sowieso noch eine ziemlich umfangreiche Website zum Thema Sprache und Sprachverwendung. Inklusive Kommentaren zum Gendern, zu Anglizismen, zu den merkwürdigen Motiven von »Sprachschützern« oder »Sprachhütern«, zum dubiosen »Rat für deutsche Rechtschreibung« – der nämlich legt in Deutschland die Sprachregeln fest, die allerdings nur für Behörden und Schulen verbindlich sind –, zu political correctness in der Sprache, zu KI (Künstlicher Intelligenz) und Sprache (schon mal was von »Talk to Transformer« gehört?) …

Und zur Schlampigkeit, mit der bei SPIEGEL online, FAZ.net, SZ online, ZEIT online und anderen mit Sprache umgegangen wird.

Was erwartet Dich sonst noch in diesem Buch?

Illustrationen: »Naamijoki« lebt von der Phantasie. Bei vielen Definitionen spüre ich: »Wäre schön, wenn es DAZU eine Zeichnung gäbe« – oder mir schwebt sogar schon ein Motiv vor. Und es soll ganz einfach ein WUNDERSCHÖNES BUCH werden. Und eine Illustration fügt einem Text immer eine Bedeutungsebene hinzu, die Sprache allein nicht erreichen kann.

Landkarten: Zumindest im gedruckten Buch wirst Du jeden genannten Ort auch auf einer Karte verzeichnet finden. Damit Du nachschauen kannst, wo Abborsjöknoppen, Ballyhaunis oder Fiumefreddo Bruzio liegen.

Register: Wie in jedem veritablen Wörterbuch wird es ein Register geben. So kannst Du thematisch oder anhand von Stichworten nachschauen, welche Einträge es zum Beispiel zu den Bereichen Missgeschicke, Kurioses aus dem Fußballsport oder zu Ängsten und Müten (der Plural von Mut) gibt.

Querverweise: Sehr praktisch auch die vielen Querverweise, mit denen sich sachverwandte Einträge finden lassen.

Hier auf der Website wird es eine Liste aller Orte, die im Buch vorkommen und vielleicht auch eine Liste aller Orte, zu denen ich mir noch etwas einfallen lassen will (bzw. die noch in Bearbeitung sind), geben. So kannst Du nachschauen, ob Dein Ort / Deine Stadt im Buch auftauchen wird – oder jeder beliebige Ort, der Dich warum auch immer interessiert.

… und ein bisschen von der Welt retten – solange es noch geht

Eines liegt mir sehr am Herzen: Ich bin der Überzeugung, dass es einem selbst nicht gut geht, wenn es anderen Menschen und insbesondere wenn es unserem Heimatplaneten Mutter Erde nicht gut geht. Ist Dir eigentlich schon mal aufgefallen, dass Anziehungskraft ein anderes Wort für Liebe ist? Und dass, so verstanden, die Erdanziehungskraft nichts anderes als der Ausdruck der Liebe ist, die Gaia bzw. Mutter Erde für uns empfindet? Eine Kraft, die wir nur deshalb kaum mehr bewusst wahrnehmen, weil sie allgegenwärtig und immer da ist?

Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an ein Regenwald-Projekt gespendet. Ich sage bewusst nicht »ich spende«, sondern Du spendest bzw. wir alle spenden dieses Geld. Wenn es soweit ist, werde ich hierfür eine eigene Unterseite einrichten.

Stimmen zu Naamijoki (Testimonials)

Hier noch ein paar Reaktionen von Menschen, denen ich mal ein paar Auszüge geschickt habe:

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Michaela G.

Ich finde die Idee genial. Darauf muss man erstmal kommen. Genau mein Humor. Hast mir jetzt schon ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ich würde dein Buch kaufen. Und Glückwunsch zu solch einer Phantasieexplosion.

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Michael H.

Deine Erklärungen sind kreativ-lustig, insbesondere finde ich Dellweg und Gymnich super.

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Birgit L.

Ich finde die Idee sehr spannend und lustig und die Assoziationen sehr beeindruckend; bei den Beispielen fühlt man gleich, dass das so passt!
Ich würde bestimmt so ein Buch kaufen, wüsste auch mindestens zwei sprachinteressierte Freundinnen, denen ich es schenken könnte.

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Heidrun B.

Ihre Ortsnamengedanken finde ich äußerst lustig und knobelig um die Ecke gedacht.