Ortsschild Naamijoki

Lachst Du gern?

Hast Du Dich schon mal über merkwürdige Ortsnamen amüsiert?

Und fragst Du Dich auch manchmal, warum wir Begriffe wie »Wirbelstromabscheider« oder »Kreisverwaltungsreferat« haben, uns aber für zig andere, viel wichtigere Dinge unseres Alltags die Worte fehlen?

Und ganz allgemein: Hast Du Spaß am Spielen mit Sprache und Lust auf gewitzten Humor?

Dieses zweinzigartige* Wörterbuch schärft Deinen Blick für die Skurrilitäten und Absurditäten des täglichen Lebens – und gibt Dir die Begriffe an die Hand, um endlich darüber reden zu können.

Du wirst unsere Welt mit neuen Augen sehen – ganz ohne OP! Ischwör!

* zweinzigartig: etwas, was es nur zwei Mal auf der Welt gibt

(mehr dazu unten auf der Seite »Entstehung«)

Voraussichtliches Erscheinungsdatum: Mitte 2022.

Willkommen beim Wörterbuch der kuriosen Ortsnamen

– dem erfundensten Wörterbuch des Planeten.

Welches sind die drei lustigsten Ortsnamen, die Dir spontan einfallen? Wetten, dass mindestens einer von ihnen in meinem schön schrägen Ortsnamenwörterbuch vorkommt? Doch das »Naamijoki« ist weit mehr als nur ein Sammelsurium. Denn ich denke mir zu solchen Orts- und Städtenamen – assoziativ – auch Bedeutungen aus. Und damit fängt der Spaß erst richtig an.

Bestimmt kennst Du einen der folgenden Orte: Klixbüll, Deezbüll, Poppenbüll. Ballrechten-Dottingen. Hochfinstermünz. Grenzach-Wyhlen. Castrop‑Rauxel. Upflamör. Waldbröl. Oder international: Antananarivo. Malmö. Myrkky. Nishnij‑Novgorod. Ouagadougou. Wladiwostok. Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch (mit 58 Buchstaben der längste Ortsname der Welt; das Dorf liegt im Nordwesten von Wales, in einer ansonsten wunderschönen Landschaft). Kurz: Unsere Welt ist voller kurioser bzw. irgendwie komisch klingender Ortsnamen.

Und über genau solche Orts- und Städtenamen schreibe ich ein Wörterbuch: Ich mache mir den kreativen Spaß, mir auszumalen, was Helsinki oder Au in der Hallertau oder Golzwarderwurp bedeuten könnten. Das ist also keine fachwissenschaftliche Etymologie – ich ergründe also nicht, wie sich der Name herleitet, wie er entstanden ist; das können andere besser, und das gibt es ja auch schon längst … Sondern ich betreibe ein lustvolles Spiel mit Sprache, Wörtern und Bedeutungen.

 

Die Grundidee

In unserem Leben gibt es unzählige Phänomene, Situationen, Gefühle, Stimmungen, Verschrobenheiten etc., für die wir keine Begriffe haben – und die wir daher umständlich beschreiben müssen.

Ein Beispiel: Obwohl wir es alle aus unserem Alltag kennen, haben wir keine Adjektive, um zu beschreiben, dass etwas in Wirklichkeit heißer bzw. kälter ist, als es den Anschein hat. Warum nennen wir das eine nicht einfach birr und das andere brühl? Lass beide Wörter kurz auf Dich wirken: Schon ohne dass man eine Erklärung bräuchte, erahnt man intuitiv, was wohl das eine und was das andere bedeutet:

Birr (Adj.):
sich wesentlich kälter anfühlen, als es laut Thermometer sein müsste.

Brühl (Adj.):
tückischerweise nicht mehr dampfend, aber immer noch so heiß, dass man sich die Zunge daran verbrennt.

Und es gibt weltweit Hunderte, nein, Tausende der wunderbarsten Orts- und Städtenamen, die so sprechend sind, dass sich mit ihnen all diese noch nicht benannten Phänomene begrifflich fassen lassen.

 

Kurzer Überblick über diese Website

Einen Eindruck davon, was Dich in diesem Wörterbuch erwartet, bekommst Du auf der Seite ⇒Beispiele.

Wenn Du etwas über mich wissen willst, schau Dir die ⇒Über mich-Seite an.

Wenn Du etwas über Dich wissen willst, geh auf die ⇒Über Dich-Seite.

Die Geschichte, wie ich auf diese Idee gekommen bin, wie das alles allmählich gewachsen ist und langsam Form angenommen hat, erzähle ich ausführlich unter ⇒Entstehung.

Was ein Naamijoki überhaupt ist, warum ich das alles mache – samt sprachphilosophischem Exkurs – und was es außer dem Buch noch alles geben soll, erfährst Du auf ⇒Projekt.

Der Stand der Dinge

Momentan (Stand 16.06.2021) habe ich 1.339 druckreife Ortsnamendefinitionen. Dazu kommen ca. 2.000 halbfertige Ideen. Insgesamt habe ich im Laufe der letzten 25 Jahre (jaja, so lange mache ich das schon cool ) an die 10.000 Orts- und Städtenamen gesammelt (die »Komplett«-Datei hat 517 Seiten; gedruckt wären das 1.250 DIN-A4-Seiten).

Und umgekehrt habe ich mir mittlerweile auch über 500 Phänomene notiert, für die wir keine Wörter haben und für die ich auch noch keinen passenden Ortsnamen gefunden habe, der die Sache treffend und sprachlich einleuchtend benennt.

YouTube & Instagram

ie geht es weiter, was kommt als Nächstes?

Im Herbst starte ich einen YouTube- und einen Instagram-Kanal. Dort werde ich zwei- oder dreimal die Woche Content aus dem Wörterbuch posten. In den YouTube-Clips erzähle ich dann auch hin und wieder, wie ich zu meinen Einfällen gekommen bin, plaudere also, wie es so schön heißt, aus dem Nähkästchen. (Ist es nicht lustig, dass »Nähkästchen« und »Web-Design« – deutsch ausgesprochen – semantisch so nah beieinanderliegen?)

Im ersten Clip, mit dem der Kanal startet, erzähle ich die ganze Story etwas ausführlicher. Wenn Du magst, schreib mir per Mail oder Kontaktformular, was Dich interessiert, was Du gern wissen möchtest; dann gehe ich darauf ein. Ich möchte dieses ganze Projekt sowieso ein bisschen interaktiv gestalten.

Denn, hey, es geht hier um Sprache, also um unser Kommunikationsmedium Nummer 1. Das Ding, das wir tagtäglich benutzen. Und wofür Du keine Wörter hast, darüber kannst Du auch nur schwer reden oder schreiben. Stell Dir nur mal vor, es gäbe das Wort »Vorstellungsvermögen« nicht – oder »Lebensfreude« oder gar »Freiheit«!

Mehr als bloßer Spaß – sprachphilosophische Aspekte

Das Ganze ist einerseits etwas ziemlich Spaßiges, es reicht aber auch tief hinein in das, was Sprachwissenschaftler »Narrative« und »Diskurse« nennen. Ich plane ja sowieso noch eine ziemlich umfangreiche Website zum Thema Sprache und Sprachverwendung, die ziemlich ans Eingemachte geht. Inklusive Kommentaren zu Gendern, Anglizismen, zu den merkwürdigen Motiven von »Sprachschützern« oder »Sprachhütern«, zum dubiosen »Rat für deutsche Rechtschreibung« – der nämlich legt in Deutschland die Sprachregeln fest, die allerdings nur für Behörden und Schulen verbindlich sind –, zu political correctness in der Sprache, zu KI (Künstlicher Intelligenz) und Sprache (schon mal was von »Talk to Transformer« gehört?), und zur Schlampigkeit, mit der bei SPIEGEL online, FAZ.net, SZ online, ZEIT online und anderen mit Sprache umgegangen wird …

Was wird es sonst noch in diesem Buch geben?

Landkarten: Zumindest im gedruckten Buch wirst Du jeden genannten Ort auch auf einer Karte verzeichnet finden. Damit Du nachschauen kannst, wo Abborsjöknoppen, Ballyhaunis oder Fiumefreddo Bruzio liegen.

Register: Wie in jedem veritablen Wörterbuch wird es ein Register geben. So kannst Du thematisch oder anhand von Stichworten nachschauen, welche Einträge es zum Beispiel zu den Bereichen Missgeschicke, Kurioses aus dem Fußballsport oder zu Ängsten und Müten (der Plural von Mut) gibt.

Querverweise: Sehr praktisch auch die vielen Querverweise, mit denen sich sachverwandte Einträge finden lassen.

Hier auf der Website wird es eine Liste aller Orte, die im Buch vorkommen und vielleicht auch eine Liste aller Orte, zu denen ich mir noch etwas einfallen lassen will (bzw. die noch in Bearbeitung sind) geben. So kannst Du nachschauen, ob Dein Ort / Deine Stadt im Buch auftauchen wird – oder jeder beliebige Ort, der Dich warum auch immer interessiert.

… und ein bisschen von der Welt retten – solange es noch geht

Eines liegt mir sehr am Herzen: Ich bin der Überzeugung, dass es einem selbst nicht gut geht, wenn es anderen Menschen und insbesondere wenn es unserem Heimatplaneten Mutter Erde nicht gut geht. Ist Dir eigentlich schon mal aufgefallen, dass Anziehungskraft ein anderes Wort für Liebe ist? Und dass, so verstanden, die Erdanziehungskraft nichts anderes als der Ausdruck der Liebe ist, die Gaia bzw. Mutter Erde für uns empfindet? Eine Kraft, die wir nur deshalb kaum mehr bewusst wahrnehmen, weil sie allgegenwärtig und immer da ist?

Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an ein Regenwald-Projekt gespendet. Ich sage bewusst nicht »ich spende«, sondern Du spendest bzw. wir alle spenden dieses Geld. Wenn es soweit ist, werde ich hierfür eine eigene Unterseite einrichten.

Stimmen zu Naamijoki (Testimonials)

Hier noch ein paar Reaktionen von Menschen, denen ich mal ein paar Auszüge geschickt habe:

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Michaela G.

Ich finde die Idee genial. Darauf muss man erstmal kommen. Genau mein Humor. Hast mir jetzt schon ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ich würde dein Buch kaufen. Und Glückwunsch zu solch einer Phantasieexplosion.

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Michael H.

Deine Erklärungen sind kreativ-lustig, insbesondere finde ich Dellweg und Gymnich super.

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Birgit L.

Ich finde die Idee sehr spannend und lustig und die Assoziationen sehr beeindruckend; bei den Beispielen fühlt man gleich, dass das so passt!
Ich würde bestimmt so ein Buch kaufen, wüsste auch mindestens zwei sprachinteressierte Freundinnen, denen ich es schenken könnte.

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Heidrun B.

Ihre Ortsnamengedanken finde ich äußerst lustig und knobelig um die Ecke gedacht..