Über dieses Projekt

Was ein Naamijoki überhaupt ist, warum ich das alles mache und was es außer dem Buch noch alles geben soll oder wird
Naamijoki ist Teil eines größeren Konzepts, einer kreativ-philosophisch-künstlerischen Art, sein Leben zu leben – mit wachem Bewusstsein und offenen Sinnen. Und natürlich hat auch Naamijoki selbst einen Eintrag im Wörterbuch der kuriosen Ortsnamen:

Naamijoki® (FIN), der/die/das:

Name für etwas, wofür es bisher noch keinen Namen gab und was man bisher umständlich beschreiben musste – seien es Gefühle, Emotionen, Verhaltensweisen, Eigenschaften, Anschauungen, Gegen-, Um- und Zustände, in Vergessenheit geratene geschichtliche Ereignisse, physikalische Phänomene sowie alles, was Du bisher am Fußball vielleicht noch nicht verstanden hast (zum Beispiel, warum Sportreporter verpflichtet sind, immer von einer bitteren Niederlage zu sprechen); zugleich ist es auch die Methode, für dies uns allen Vertraute sowie für überhaupt alle Phänomene unserer Welt passende und einprägsame, vor allem aber auch hübsche Bezeichnungen zu finden.

Mit Naamijokis (also mit den Wörtern) bzw. Naamijoki (als Methode) kommt man nicht nur leichter und vor allem auch heiterer durchs Leben, es ist auch eine Art, die Welt zu betrachten – eine Art Lebensphilosophie.

Naamijoki als Methode oder Prinzip ist auch nachhaltig und ressourcenschonend: Zum Benennen werden keine neuen Wörter gebraucht, sondern ich verwende Namen, die es schon gibt: passende Orts- und Städtenamen.

 

Warum ich das alles mache

In erster Linie natürlich, weil mir all das – das Ausdenken, das Mir-Ideen-zufliegen-lassen, Auf-alles-mögliche-achten, das Formulieren und Ausarbeiten und Immer-noch-mehr-auf-den-Punkt-bringen – unendlich viel Freude und Spaß macht. Und natürlich gewinnt ein solches Schreibprojekt im Laufe der Zeit auch eine eigene Dynamik: Ab irgendeinem Punkt hat es einen solchen Stellenwert bzw. – um es einmal physikalisch auszudrücken – eine solche Masse erreicht, dass es wie von selbst immer weitere Energie und Materie anzieht und im eigenen Leben einen eigenen kleinen Kosmos darstellt.

Ich hole mal ein wenig aus: Ich bin ein Mensch, der sich immer auch in seinem Tun beobachtet und über die Art und Weise seines Tuns reflektiert – deshalb sind bzw. waren Yoga oder QiGong oder meine (Feldenkrais-mäßige) Art, Rennrad zu fahren oder auch Klavier spielen so ideal für mich: Sie erlauben bzw. erfordern es, sich selbst beständig in seinem Tun (wohlwollend) zu beobachten und im Sinne einer immer noch größeren Mühelosigkeit und Eleganz zu optimieren.

Seit 2017/2018 hat das eigene Schreiben einen immer größeren Stellenwert in meinem Leben bekommen. Ich mochte schon immer den kreativen Umgang mit Sprache, ich mag das Assoziieren, das freie und kreative Spiel der Phantasie, das Beziehungen-entdecken. Und ich beschäftige mich schon seit bestimmt 25 Jahren mit Kreativität – nicht nur im Bereich von Sprache, Literatur, Kunst und Ideen, sondern auch im Bereich des Körperlichen: nicht nur zum Beispiel im Tanz, sondern auch und gerade in unseren Alltagshandlungen, in unseren Routinen, in der Art, wie wir tagtäglich agieren. Auch in den kleinsten und unscheinbarsten Handlungen – gehen, treppensteigen, aufs Fahrrad steigen – gibt es viele Variationsmöglichkeiten, gibt es viel zu experimentieren und zu entdecken. Aber nahezu die einzigen, die ausgiebig ausprobieren und spielerisch Möglichkeiten erkunden, sind die Kinder. Kinder kennen vermutlich 31 Arten zu gehen; der durchschnittliche Erwachsene kennt nur noch – eine einzige!* Viele Menschen schlurfen mit tauben Sinnen durch die Welt und merken gar nicht mehr, was für ein immenses Potential ihnen geschenkt ist – zum Wahrnehmen, zum Ausprobieren, zum Erleben. Auch im Bereich von Wörtern und Sprache!

*Ausnahme: Groucho Marx in einigen Szenen in Eine Nacht in Casablanca.

Kleiner sprachphilosophischer Exkurs

Auf mein Buch und mein Schreiben bezogen: Irgendwann ist mir aufgefallen, dass das, was ich hier (und in einigen meiner anderen Vorhaben, siehe ⇒Und sonst so?) mache, ganz vielfältige sprachtheoretische und sogar sprachphilosophische Implikationen hat: Wer legt eigentlich fest, was Wörter bedeuten? Wer »darf« Wörter erfinden und bestimmen, was sie bedeuten sollen? Wie setzen sich Wortschöpfungen in der Sprachgemeinschaft durch? Und warum gibt es für manche Dinge einen Begriff und für andere nicht? Höchst spannende Fragen, wie ich finde, denn die Antworten darauf legen fest, worüber wir überhaupt sprechen können und welche Phänomene sich in unserem Bewusstsein verankern können (denn etwas, für das kein Begriff existiert, hat es ungleich schwerer, von uns wahrgenommen zu werden). Zu all diesen Aspekten ein paar Beispiele:

  • Was Wörter bedeuten: Noch vor gar nicht langer Zeit hatte das Wort Expertise genau eine Bedeutung: schriftlich ausgefertiges Expertengutachten (z.B. eine Expertise über die Echtheit eines Kunstwerks). Im Verlauf der vergangenen ein, zwei Jahre (in meiner Wahrnehmung 2018/19) konnte man beobachten, wie es von vielen Menschen in der Bedeutung von »Expertenmeinung«, »Fachwissen« verwendet wird. In den Ohren vieler Menschen (mich eingeschlossen) ist das falsch. Aber wer heute als junger Mensch damit aufwächst, wird sich nicht im Geringsten daran stören.
  • Mit dem umgekehrten Fall haben wir es zu tun, wenn es für ein Phänomen bereits ein Wort gibt, beispielsweise ein sogenanntes Fremdwort oder einen Anglizismus, und wir bringen als Alternative ein anderes Wort ins Spiel (vielleicht, weil wir es lieber sähen, dass man »unser« Wort verwendet). Ein sehr schönes Beispiel hierfür ist »Jet-Lag«. Im (teils sehr amüsanten) »Fruchtbringenden Wörterbuch« findet sich als Gegenvorschlag das hinreißende »Düsenkater« – in meinen Ohren eine viel sprechendere und noch dazu witzig-charmante Bezeichnung, die ich dem englischen Wort unbedingt vorziehe. Was müsste geschehen, damit der »Düsenkater« allmählich den »Jet-Lag« ersetzt? Oder versetzen wir uns einmal ca. 100 Jahre in die Vergangenheit: Um das Phänomen zu bezeichnen, dass man als vortragende/r Künstler/in vor dem Auftritt eine ganz besondere Art von Anspannung empfindet, hat man 1896 (das ist jedenfalls der früheste Beleg, den ich finden kann) das heute zum normalen deutschen Wortschatz gehörende »Lampenfieber« ersonnen; damals hat man nicht etwa »stage fright« importiert. Wohlgemerkt: Ich bin bei weitem kein Anhänger moralinsaurer sprachlicher Deutschtümelei, aber genauso prangere ich eine (besonders bei Journalisten) weitverbreitete intellektuelle Faulheit an, die sich darin äußert, fremdsprachliche Begriffe und Wendungen unreflektiert 1:1 ins Deutsche zu übernehmen (wobei ich da auch sehr genau differenziere und beispielsweise im Falle »Raketenwissenschaft« vs. »Hexenwerk« beiden Begriffen etwas abgewinnen kann; aber das zu erläutern würde hier zu weit führen).
  • Die Frage, wer Wörter erfinden »darf« und wer bestimmt, was sie bedeuten bzw. zu bedeuten haben, ist einigermaßen komplex. Versuch einer kurzen Antwort: Letzten Endes »entscheidet« die oben bereits erwähnte »Sprachgemeinschaft«, also die (imaginierte oder tatsächliche) Gemeinschaft aller Deutsch-Verwender, darüber, ob ein Wort bzw. ein Begriff tauglich ist; dass er tauglich ist, zeigt sich daran, dass er allmählich in den allgemeinen Sprachgebrauch übergeht. Wobei »in den allgemeinen Sprachgebrauch übergehen« ein Prozess ist, der fünf oder auch fünfzig Jahre dauern kann. Wenn »Computer« dazu geeignet ist, das Ding zu bezeichnen, an das man Mäuse, Tastaturen, Monitore, Drucker und weitere Endgeräte anschließen kann und mit denen man Unglaubliches bewerkstelligen kann, dann zeigt sich das daran, dass es in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen ist. Man könnte das Ding auch »Rechner« nennen; aber wird man damit dem Gerät gerecht? – Der Antwort zweiter Teil: Manchmal entstehen neue Wörter »einfach so«. Wie zum Beispiel »untertreiben«. Seit 1552 ist »übertreiben« in der uns heute geläufigen Bedeutung belegt. Und wo es ein »über« gibt, gibt es ja vielleicht auch ein »unter«. Ist ja eigentlich logisch. Das komplementäre »untertreiben« ist allerdings erst für 1928 erstmalig belegt (damals noch in Anführungszeichen und mit Verweis auf das englische »understate«). Heute ist es ein gängiges Wort der deutschen Alltagssprache. Allerdings – und damit zurück zum  »wer darf«: Einflussreiche Leute, Meinungsführer etc. können Begriffe gezielt in Umlauf bringen oder kaum bekannte Begriffe (z.B. in einer Debatte) instrumentalisieren; in einem solchen Fall kommt das Wort wesentlich schneller in Umlauf (natürlich auch, weil alle Medien darüber berichten und es dann in aller Munde ist). Als bekanntes Beispiel sei »Leitkultur« genannt (der Wikipedia-Artikel klärt recht gut über Genese, Verwendung und Bedetung(sverschiebung) auf).
  • Ich könnte nun das Wort »Leitzkultur« erfinden (was ich hiermit getan habe bzw. hätte), und ich könnte darüber hinaus versuchen, es publik zu machen. Es ist mir vorhin beim Spazierenfahren (auch ein Wort, das es längst gibt, es hatte – naheliegenderweise – zwischen 1955 und 1965 Hochkonjunktur; damals aber wohl ausschließlich in der Bedeutung von »mit dem Auto durch die Gegend fahren«), als ich eine Schreibpause eingelegt habe, eingefallen. Aber dieses Wort gibt es (natürlich) schon, denn sooo schwer ist es ja schließlich nicht, es sich auszudenken, zumindest, wenn man mit ein bisschen Wortwitz gesegnet ist. Es ist immerhin mäßig witzig, aber auch nur vor dem Hintergrund der Leitkultur-Debatte. Jenseits des satirischen Kontexts brauch(t)en »wir« es nicht; dementsprechend finde ich auch keinen einzigen Beleg, dass es jemals in einem Zeitungsartikel verwendet worden wäre. Wer mag, kann es ja selbst einmal mit der Suchmaschine seines Vertrauens suchen.
  • Ist Dir schon mal aufgefallen, dass »FlugZEUG« als Wort erschreckend unoriginell ist? Stell Dir mal vor, wir würden ein Schiff »Schwimmzeug« nennen! Warum haben wir im Deutschen bei Wasserfahrzeugen das Wort Schiff (und natürlich auch alles andere wie Boot, Kahn etc.), bei LuftFAHRzeugen aber entweder FlugZEUG oder LuftSCHIFF (von Drehflüglern mal abgesehen)? Wir hätten ja auch ein »echtes« bzw. eigenes, neues Wort kreieren können, so, wie es im Englischen »shoe« und »glove« gibt, im Gegensatz zu »Schuh« und »HandSCHUH« im Deutschen.
  • Um all das Vorige kurz zusammenzufassen: Ob sich ein Begriff durchsetzt (und ggf. welcher von zwei oder mehr konkurrierenden), hängt von seiner Griffigkeit, seiner Relevanz, seiner Aktualität ab – und am Ende davon, ob ihn die Sprachgemeinschaft annimmt und verwendet.
  • Auf den Aspekt »Notwendigkeit« möchte ich besonders eingehen, denn mit »Naamijoki« mache ich mir ja den durchaus auch tiefsinnigen Spaß, Phänomenen, Verhaltensweisen, Gefühlen etc. »einen Namen zu geben«. Womit wir bei der letzten der obigen Fragen wären: Warum gibt es für manche Dinge ein Wort und für andere nicht? Für das Phänomen Jet-Lag/Düsenkater haben wir ein Wort. Für das eigentlich recht ähnliche subjektive Gefühl jedoch, das manche Menschen haben, in Bezug auf ihre zeitliche Orientierung nach der Zeitumstellung im Frühjahr und im Herbst quasi ein bisschen seekrank zu sein – das bestimmt viel mehr Menschen betrifft – haben wir (noch) kein Wort. Oder: In der Wissenschaft ist es ja üblich, alles zu messen und ggf. für alles auch eine Maßeinheit zu definieren. Ich finde, wir bräuchten dringend eine Maßeinheit für die Nervigkeit von Telefonwarteschleifen; in meinem Buch heißt sie Tel Aviv; und der äußerst mysteriöse und von der Wissenschaft immer noch nicht restlos erklärbare Umstand, dass sogenannte Gute-Laune-Musik in 97,1 Prozent aller Fälle die Laune der ihr Ausgesetzten verschlechtert, heißt bei mir Hyypiänniemi. Und wir alle haben uns schon mal auf einer Party bis zum Anschlag betrunken und sind am nächsten Morgen irgendwo aufgewacht, ohne dass wir uns hätten erinnern können, wie wir dorthin gelangt sind. Warum gibt es für diesen Zustand noch kein Wort? Ich nenne ihn Irkutsk.

Was das alles mit Kreativität zu tun hat

So, jetzt habe ich einen ziemlich großen Bogen geschlagen; ich kehre zurück zum Thema Kreativität. Und damit auch zum Thema Normierung. Als kleinen Nebeneffekt dieses und meiner anderen geplanten Bücher wünsche ich mir, dass Du als Leser ein klein wenig bewusster mit Sprache umgehst. Zum einen weniger nachlässig, vor allem aber bewusst spielerischer; im Wissen darum, dass Du mit jedem Satz, den Du sprichst oder schreibst, die Entwicklung unserer Sprache ein ganz klein wenig mitbestimmst. Dass Du ein wenig auf die Feinheiten achtest, die diese oder jene Satzstellung in sich trägt. Dass Du Dir ab und zu Gedanken über die Wortwahl machst, Deiner eigenen oder der in den Medien verwendeten. Als jemand, der mit geschriebenen Sätzen witzig sein will, weiß ich, dass es nicht selten an einem einzigen treffend oder eben nicht passend gewählten Adjektiv hängen kann, ob Du etwas witzig findest oder nicht.

Mit unserer Sprache ist es eh etwas komisch: Mit Ausnahme von Schriftstellern, Lektoren, Journalisten und Redakteuren verdienen alle Menschen ihr Geld mit etwas anderem als mit Sprache. Aber nur für Schriftsteller, Lektoren, Journalisten und Redakteure ist Sprache auch ihr Handwerkszeug. Alle anderen sind Profis in ihrem jeweiligen Gebiet. Und dennoch müssen sich alle der Sprache bedienen, wenn sie darüber reden wollen, was sie tun. Die einzigen, die darin Profis sind, sind also Schriftsteller, Lektoren, Journalisten und Redakteure. Und es kann also jemand in seinem Beruf (Fußballer, Krankenpfleger, Webdesigner, Grafiker) ein begnadeter Mensch sein – wenn er darüber in leicht unbeholfenem Tonfall redet oder schreibt, neigen nicht eben wenige Menschen dazu, ihm (vorsichtig und diplomatisch ausgedrückt) begrenzte kognitive Fähigkeiten zu attestieren. Obwohl dieser Mensch in seinem Spezialgebiet vielleicht ein kleines Genie ist.

Kurz: Die Crux an der ganzen Sache: Was auch immer wir tun, wir alle bedienen uns der Sprache. Und wir haben die Art und Weise, wie wir reden und schreiben, immer auch ein bisschen zum Gradmesser von Intelligenz gemacht. Obwohl das vielleicht ein wenig (oder sogar ziemlich) ungerecht ist. Das nur mal so als Denkanstoß.

Zurück zum Wesentlichen: Mir geht es mit allem, was ich im Naamijoki-Verlag publizieren werde, um unser ureigenstes kreatives Potential als Menschen. Aus der Art, wie ich mit Ortsnamen spiele und parallel dazu unsere Alltagswelt aufmerksam betrachte, ließe sich eine veritable Kreativitätstheorie deduzieren. Die ist alles andere als neu, sie beherzigt eigentlich nur das, was alle großen Denker und Erfinder schon immer predigen: Nichts für gottgegeben nehmen, alles hinterfragen. Einstein zum Beispiel meinte: »Alles, was darüber nachzudenken ist, hat er [der Erwachsene] nach seiner Meinung bereits in der frühen Kindheit getan. Ich dagegen habe mich derart langsam entwickelt, daß ich erst anfing, mich über Raum und Zeit zu wundern, als ich bereits erwachsen war.« Mit anderen Worten: Sobald man glaubt, etwas zu wissen oder zu können oder verstanden zu haben, hört man auf, wach zu sein.

Und das heißt: Die Haltung, die meinem sprachspielerischen Buch zugrundeliegt, ist: zu wissen, dass Sprache ein lebendiges, veränderliches Phänomen ist; zu begreifen, dass alles, was mit Sprache zu tun hat, eine Sache von Verständigung, Kommunikation und Übereinkunft ist; und dass es ziemlichen Spaß machen kann, damit zu spielen und spielerisch alles über den Haufen zu werfen – und zu beobachten, was dabei herauskommt. Und das als Modell für unser sonstiges Rest-Leben zu nehmen.

Was es außer dem Buch noch alles geben wird

Ich stelle es mir ganz schön vor, wenn es außer dem Buch noch andere Produkte gibt; vielleicht gefällt Dir ja der eine oder andere Einfall so gut, dass Du ihn auch gern als Poster oder T-Shirt hättest oder jemandem aus dem mythischen Bielefeld eine Postkarte nach Bielefeld schicken möchtest (obwohl sie natürlich gar nicht ankommen kann). Es wird eh viel zu wenig Handschriftliches geschrieben und versendet, damit macht man Menschen heutzutage eine ganz unerwartete Freude.

T-Shirts

Die T-Shirts sollen etwas ganz Besonderes sein: Vergangenes Jahr habe ich ein kleines Berliner Start-up kennengelernt, die den Stoff für die Shirts aus Algen herstellen. Die Shirts tragen sich nicht nur ganz wunderbar, sie sollen auch für die Haut sehr gut sein. Ich hoffe, die Zusammenarbeit kommt zustande und dass man die Shirts gut bedrucken kann.

Poster

Wenn Du das Buch liebst, wirst Du sicher die eine oder andere absolute Lieblingsdefinition haben, Lachflash garantiert. Stell Dir vor, Du kommst morgens in die Küche, Dein Blick fällt auf das Ortsschild-Poster – kann ein Tag schöner als mit einem Lachen beginnen?

Postkarten

Du hast eine Freundin in Baltrum, die Mutter wohnt in Bellinzona, der Onkel in Waldbröl? Schick ihnen eine Ortsschild-Karte: Oben wie gehabt der Ortsname, darunter (wo sonst Kreis Sowieso, Freie Hansestadt etc. steht) kommt die Beschreibung aus dem Buch.

Und noch ein paar Ideen

Mir schwebt noch das ein oder andere vor; es müssen auch nicht immer materielle Dinge sein. Ich stelle mir zum Beispiel eine Kooperation mit Tourist-Infos bzw. Fremdenverkehrsämtern, mit Hotels, mit der ITB etc. reizvoll vor. Ich würde mir zum Beispiel auch für einen Ort bzw. eine Stadt eine Definition einfallen lassen, als Auftragsarbeit sozusagen. Das wäre eine Sieg-Sieg-Situation, es bringt beiden zusätzliche mediale Aufmerksamkeit. Und von meinem Honorar würde ich in diesem Falle einen großen Batzen an das Regenwaldprojekt spenden – mit anderen Worten: ein dreifacher Nutzen.

Für Anregungen und neue Ideen bin ich absolut offen, schreib mir einfach eine Mail.